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Theaterworkshops für alle Generationen

Generationen-Workshops wurden ins Leben gerufen, um die Ideen und Interessen mehrerer Generationen in einem Projekt zu verbinden.

Ziele

  • Zusammenführung unterschiedlicher Altersgruppen mit Mitteln des Theaters

  • Soziale Einbindung der älteren Menschen in die Gesellschaft

  • Erhaltung der geistigen Fitness

  • Stärkung des Selbstbewusstseins

Zielgruppen

Kinder aus Kindergarten ,Volksschule oder Unterstufe von AHS, KMS und SeniorInnen

Hintergrund/Methodik

Dazu dient in erster Linie das Erinnerungstheater nach Pam Schweizer. Sie hat in den letzten Jahrzehnten Erinnerungstheaterproduktionen im professionellen und Amateurtheaterbereich erarbeitet. Mit dieser Methode kann die Lebensqualität älterer Menschen entscheidend verbessert werden und die Menschen finden eine Anregung für soziale Aktivitäten. Schliesslich entsteht mit Hilfe der Biographiearbeit, der Geschichtsforschung und der Theaterpädagogik aus den Mosaiksteinchen einzelner Menschen ein Gesamtkunstwerk.

Mit Hilfe von Improvisationen, Spielen, Liedern, Entspannungstechniken, Selbsterfahrungsübungen und Assoziationen mit Fotos, Gegenständen und Gerüchen sollen alle fünf Sinne angesprochen werden. Daraus wird Material für die Szenen zusammengetragen. Um Überforderungen zu vermeiden und Authentizität ohne Bloßstellung zu erreichen muss die Umsetzung genau besprochen werden.

Folgende Möglichkeiten sind denkbar:

  • Übergeben von Geschichten an andere MitspielerInnen

  • Verfremdungen

  • Lieder

Zwar besteht der Anspruch der theatralen Überhöhung, die Sprache soll aber die der AmateurschauspielerInnen bleiben. Ein essentieller Aspekt beim Erinnerungstheater ist der Aufbau eines Vertrauensverhältnisses innerhalb der Gruppe, das den behutsamen respektvollen Umgang mit dem biographischen Material gewährleistet. Um diese Vertrauensbasis zu erzielen werden vor Beginn Videointerviews mit den Teilnehmern durchgeführt und die endgültige Gruppe zusammengestellt.

Praktische Umsetzung

  • Kurze Videointerviews über das Theaterspiel mit der jeweils anderen Altersgruppe als Vorbereitung (vor Kursbeginn); Akzeptanz der anderen Altersgruppe muss passen

  • 2 getrennte Einheiten kennen lernen der Kinder bzw. Senioren und Sammeln der Themen fürs Stück; Vorspielen der Videoaufnahmen, abtesten der Reaktion darauf (wer ist geeignet)

  • ab der 3 Einheit gemeinsames Kennen lernen und Probenarbeit

  • gemeinsame Aufführung des kurzen Stücks (ca. 15 Minuten), z.B. bei Festen

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